Rezensionen

Rezension: Heiner Labonde/Jessika Kuehn-Velten: Åland-Inseln

25. Juni 2017 | Von

Druckfrisch für den anstehenden Sommer­urlaub ist der 287 Seiten starke Reiseführer Åland-Inseln erschienen. In praktischem Reiseformat und wunderschöner Aufmachung gibt dieses sorgfältig recherchierte Buch viele Informationen zu der autonomen finni­schen Provinz mit schwedischsprachiger Bevölkerung und damit 6.700 Inseln und Schären in der Ostsee. Die Autoren Jessika Kuehn-Velten und Heiner Labonde, langjährige DFG-Mitglieder, sind mehr als

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Clara Kanerva: Das Bernsteincollier

17. April 2017 | Von

Das Bernsteincollier ist bereits das vierte Buch, in dem Irma Müller-Nienstedt unter dem Pseudonym Clara Kanerva aus dem Leben der jungen Ärztin Outi Lintu erzählt. Müller-Nienstedt, 1946 in Turku geboren, studierte an der dortigen Universität Biologie und Psychologie. 1979 zog sie in die Schweiz, arbeitete dort zunächst als Biologin und bildete sich später am C.

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Daniela Arnold: Seelenlicht

10. April 2017 | Von

Sie ist tief in der Belletristik verwurzelt, und eine bestechend gute Schreibe ist ihr geistiges Talent: Daniela Arnolds Genre ist der Thriller, und mit ihrem neuen Buch hat sich die Autorin und freie Journalistin dem Finnland-Thriller verschrieben. Ein dunkles Geheimnis umhüllt den „abgeschiedenen“ und fiktiven Ort Verikylä (Blutdorf) bei Turku, als die aus München stammende

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Minna Lindgren: Whisky für drei alte Damen oder wer geht denn hier am Stock?

6. April 2017 | Von

Ach, da sind sie ja wieder, die munteren Freundinnen aus der Seniorenresidenz „Abendhain“. Ja, genau die – Siiri, Irma und Anna-Liisa. Nach dem Erscheinen des ersten Romans von Minna Lindgren Rotwein für drei alte Damen hat der zweite Teil der Trilogie nicht lange auf sich warten lassen. Wieder wirft die Autorin einen Blick in unsere

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Ari Turunen: Bitte nach Ihnen, Madame

31. März 2017 | Von

Was für eine nette Geste! Genau am 6.12.2016, dem finnischen Unabhängigkeitstag, wird im Sendeformat Dinge des Lebens im Südwestrundfunk (SWR 2) Ari Turunens Buch besprochen, das im Original 2006 in Jyväs­kylä erschien (Ulkokultaisen käytöksen kirja eli eurooppalais­ten tapojen tarina). Oder doch keine Ges­te der Höflichkeit gegenüber Finnland? Sondern eher purer Zufall – wird doch nicht

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Das Blockhaus am großen Flussbogen

28. März 2017 | Von

Das Blockhaus am großen Flussbogen – herausragendes autobiografisches Werk eines großen Naturschützers Harald Helander – was für ein Mensch! Was für eine Lebensgeschichte! Was für ein Abenteuer! Das autobiografisch gehaltene Buch voller aufwühlender Erinnerungen, das der finnische Naturschützer Harald Helander in diesen Tagen vorgelegt hat und auf das so viele warteteten, mittlerweile in seinen Achtzigern

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Katja Kettu: Feuerherz

14. März 2017 | Von

„Lappland um 1930. Irga, die Tochter des Weißen Generals, flieht durch die eisi­ge Winternacht auf Skiern bis nach Russland. Seit sie sich mit einem Kommunis­ten eingelassen hat, schwebt sie in Lebens­gefahr. Sie ist schwanger und flüchtet zu ihrem Geliebten. Ihr Weg führt sie weit in den Nordosten, bis hin zu den schrecklichen Vorkuta-Gulags, zur Wolga

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August Tavaststjerna: Harte Zeiten

20. Dezember 2016 | Von

Der aus einer alten Offiziers­familie stammende und unweit von Mikkeli geborene Karl August Tavaststjerna (1860-1898) zählt zu den bekanntesten finnischen Dichtern und gilt als einer der Hauptexponenten des finni­schen Realismus. Wir sehen uns in Tavast­stjernas historischem Romangemälde in die Zeit des politischen Erwachens Finnlands versetzt sowie thematisch mit einem vorherrschenden harten Lebenskampf und einer Selbstbehauptung

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Ari Turunen: Kann mir bitte jemand das Wasser reichen?

12. Dezember 2016 | Von

Schon der Titel ist herrlich. Allein dafür gebührt der Übersetzerin Gabri­ele Schrey-Vasara (oder den Marketingleuten des Verlags) großes Lob. Dem reicht der Originaltitel­ Ettekö te tiedä, kuka minä olen (Wissen Sie nicht, wer ich bin) nicht das Wasser. Der Untertiel Eine kurze Geschichte des Hochmuts (Ylimielisyyden historiaa) lässt an den großen Soziologen Norbert Elias denken,

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Eric Berg: Kalt

4. Oktober 2016 | Von

Was treibt eine Gruppe spätpubertärer Jugendlicher im Alter von siebzehn und achtzehn dazu, nach Finnland zu fahren? Für die Leserinnen und Leser dieser Zeitschrift ist diese Frage einfach zu beantworten, für Laura in Kalt ist sie das allerdings nicht. Auch Franzi vermutet eine Manipulation der Ergebnisse einer geheimen Abstimmung über das Ziel der nächsten Klassenfahrt.

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