Jahrbuch für deutsch-finnische Literaturbeziehungen

25. Januar 2017 | Von | Kategorie: Aktuell

Jahrbuch 2016Alle Jahre wieder… erscheint auch das Jahrbuch für finnisch-deutsche Literaturbeziehungen. Frisch aus der Druckerei ist jetzt die Nr. 48, Ausgabe 2016, im Briefkasten gelandet.

Bereits 50 Jahre – seit 1967 – veröffentlicht das Jahrbuch für finnisch–deutsche Literaturbeziehungen literarische Texte aller Art aus der Feder von Dutzenden finnischer Autoren. Es wurden Geschichten, Erzählungen, Briefe und Essays von vielen bekannten Autorinnen und Autoren, wie Juhani Aho, Pentti Haanpää, Tove Jansson, Rosa Liksom, Hannu Raittila, Aino Sibelius u.a.dem Leser näher gebracht.  Auch Rezensionen von Übersetzungen aus dem Finnischen oder Finnland-Schwedischen ins Deutsche bringt das Jahrbuch. So ist das Buch auch eine Fundgrube und ein Führer durch aktuelle Neuerscheinungen der jeweils letzten 1-2 Jahre. Jedes Jahrbuch enthält auch die Bibliografie der Neuerscheinungen (Fennica).

Die diesjährige Ausgabe beschäftigt sich mit den kulturellen Beziehungen zwischen Finnland und Österreich. Vor genau 30 Jahren, 1986, erschien das erste dem Thema Österreich gewidmete Jahrbuch mit dem Titel Weder – Noch. Tangenten zu den finnisch-österreichischen Kulturbeziehungen. Im Fokus der aktuellen Ausgabe stehen von finnischen Künstlern verfasste Briefe und Reiseberichte aus Österreich. Vor allem die Beziehungen finnischer Musiker und Komponisten zu Österreich, besonders zu Wien, nehmen einen zentralen Raum ein.

Bei den Rezensionen finden sich viele auch auf DFGliest vorgestellte Bücher, u.a.:  Tove Jansson: Reisen mit leichtem Gepäck, Marjaleena Lembcke: Wir bleiben nicht lange, F.E. Sillanpää: Hiltu und Ragnar, Timo Parvela: Pekkas geheime Aufzeiochnungen. Der komische Vogel – Die Wunderelf und Minna Lindgren: Rotwein für drei alte Damen.

Am einfachsten bekommt man dieses Jahrbuch als Mitglied bei der Deutschen Bibliothek Helsinki.  Hier Mitglied werden bei der Deutschen Bibliothek Helsinki. Oder ein Einzelheft bestellen.

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