Siri Kolu: Vilja und das Räuberfest

20. August 2013 | Von | Kategorie: Rezensionen

19462848_19462848_xl-smallSiri Kolu: Vilja und das Räuberfest

Vilja ist sauer, weil ihr Vater sie beim verhassten Musik-Ferienlager angemeldet hat. Dabei hatte sie sich die ganze Zeit darauf gefreut, in den Sommerferien wieder mit den Räuberbergs auf Raubzüge zu gehen. Stattdessen drohen Geigenunterricht, verkochtes Möhrengemüse und Langeweile. Mit einer List gelingt es, dass sie von ihren Räuberfreunden aus dem Ferienlager befreit wird. Wie sehr hatte Vilja diese Freiheit vermisst, die leckeren Räuberbrote und Berge von Eis und Süßigkeiten. Zudem steht bald das berühmte Sommerfest der finnischen Straßenräuber an, bei dem in diversen Wettkämpfen um Ruhm und Ehre gekämpft wird. Auch Vilja soll bei einem Wettkampf starten und wichtige Punkte holen. Doch ausgerechnet in diesem Jahr müssen die Räuberbergs mit einigen Widrigkeiten zurecht kommen und eigentlich befreundete Familien werden zu argen Konkurrenten. Es folgen spannende Disziplinen und ein Finale, das ein gut gehütetes Geheimnis der Familie Räu–berberg ans Licht bringt.

– Mit „Vilja und das Räuberfest“ liegt nun der zweite Band der in Finnland gefeierten Reihe vor. Die Geschichte wird sehr launig erzählt und schnell stellt sich Lesefreude ein. Siri Kolu versteht es, Vilja wieder als sympathische Heldin darzustellen und spätestens beim großen Sommerfest zeigt die Autorin, dass sie über eine große Portion Humor und Wortwitz verfügt. In Finnland gibt es bereits einen dritten Band und man darf sich auf weitere Abenteuer mit Vilja und den Räuberbergs freuen, die ein echter Gewinn für den deutschen Kinderbuchmarkt sind. Ab zehn Jahren.

Birgit Arnold

Siri Kolu: Vilja und das Räuberfest (Me rosvolat ja konnakaraoke, Otava, Helsinki, 2011). Aus dem Finnischen von Anu Katariina Lindemann, Heyne Verlag, München, 2013, 414 S., 12,99 Euro

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